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Für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Mediziner bestehen gute Arbeitsmarktchancen

Im Maschinen- und Anlagenbau, in der Produktion, in der IT-Branche und im Elektrobereich sind Ingenieure rar. In den kommenden 15 Jahren wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Anzahl geeigneter Fachleute fallen. Zu den wichtigsten und zukünftigen Tätigkeitsfeldern für Ingenieurinnen und Ingenieure gehören Beratung, Projektmanagement, Entwicklung und Design. Im Baubereich werden Fachleute gesucht, die ein praxisorientiertes Studium abgeschlossen haben. Die Arbeitslosenquote bei Architekten liegt bei ca. 5 Prozent.

Gut sieht die Lage nach einem Studium der Naturwissenschaften aus. Vollbeschäftigung herrscht bei Mathematikern, Physikern und Chemikern, die traditionell im Schulwesen untergebracht werden. In der Produktion, im Dienstleistungssektor und in der IT-Beratung arbeiten heute viele Naturwissenschaftler. Verbessert haben sich auch die Möglichkeiten für Biologen und Geografen, selbst dann, wenn sie sich anfangs oft mit befristeten Arbeitsverträgen zufrieden geben mussten. Besonders gute Aussichten bieten Nano- und Biotechnologie.

Da es zu wenige Plätze für die Praxisausbildung gibt, werden auch in Zukunft fertig ausgebildete Fachärztinnen und -ärzte fehlen, obwohl in Dänemark doppelt so viele junge Leute Medizin studieren wie vor zehn Jahren. Entspannt ist der Arbeitsmarkt für Pharmazeuten, die in der Regel in der Industrie untergebracht sind.



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